Was Deutschland alles in der Cloud verstaut

Viele deutsche Internetnutzer vertrauen ihre Daten heutzutage Cloud-Speicher-Diensten an, statt sie auf physischen Speichermedien abzulegen. Dabei handelt es sich mittlerweile um unschätzbare Datenmengen, die wir dort täglich hochladen. Die Hersteller freut es, denn das Geschäft brummt. Doch habt ihr euch nicht auch schon mal gefragt, was da eigentlich alles so in der Cloud gespeichert wird? Bzw. welche Art von Daten die Deutschen dann doch lieber auf ihren eigenen Festplatten haben? Das Ergebnis dürfte einige wohl doch eher überraschen.

deutschlandscloudBetrachtet man die Gesamtdatenmenge, die die Bundesbürger mittlerweile in die Cloud geladen haben, dann dürfte Platz eins wohl eher nicht überraschen. Hier führt das Bildmaterial ganz klar mit knapp der Hälfte der gesamten Datenmenge, nämlich 44%. Ob dazu auch Videos zählen geht aus der von BITKOM stammenden Studie nicht hervor. Fakt ist jedoch, dass weit abgeschlagen auf Platz zwei die Audiodateien folgen. Musik macht ein Viertel der gesamten Dateien aus. Gefolgt wird sie, was viele Leute verwundern dürfte, von Adressbüchern. Überlegt man sich nämlich, dass der Großteil der Cloud-Speicher-Dienste immer noch unverschlüsselt arbeitet, dann sind das doch wohl eher private Informationen, die nicht unbedingt von Dritten ausgewertet werden sollten. Anders ist das, wenn man einen voll-verschlüsselten Cloud-Speicher besitzt- Hier muss man sich keine Gedanken um seine Daten machen, da diese von niemandem mitgelesen werden können. Das gleiche gilt übrigens für Terminkalender. Sie kommen mit 18 % auf den gleichen Wert wie die Adressbücher. E-Mails, ebenfalls kritische Daten, schaffen es auf 14 %. Selbst persönliche Dokumente sind mit 5 % vertreten.

Viele Leute wissen anscheinend nicht genug darüber Bescheid, wer, wann und wie Zugriff auf ihre Daten bekommen könnte, wenn sie sie bei einem herkömmlichen Cloud-Speicher-Anbieter ablegen. Die einzige Lösung in meinen Augen ist schlichtweg eine Ende-zu-Ende-Verschlüsslung.